Neues von proTime

Anläßlich des Besuches der bayrischen Projektbeteiligten in Moskau wurde die Vereinbarung zur Umsetzung des Projektes Matrioschka von proTime und Vertretern der RSS AG und der Fraunhofer Gesellschaft unterzeichnet.

Im Bild von Links: Wolfgang Inninger, Leiter Fraunhofer Projektzentrum Verkehr und Mobilität, Gerd Waizmann, Geschäftsführer der proTime GmbH und Alexander Dunaev, Vorstand der Russian Space Systems AG bei der Unterzeichnung der Vereinbarung.

Matrioschka_RSS

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Pünktlich zu Weihnachten unterzeichnete der verantwortliche Projektbegleiter der EU die Dokumente für das europäische FP7 Projekt "Tiramisu". Gemeinsam mit 24 Partnern aus 11 europäischen Ländern wird proTime Systeme für eine verbesserte Suche nach vergrabenen Minen und nicht explodierten Sprengkörpern realisieren. proTime ist dabei für die präzise Positions- und Lagebestimmung sowie Kommunikationssyteme zuständig. Ziel ist die verbesserte Räumung von ehemaligen Kampfgebieten, um der Zivilbevölkerung wieder ein Leben ohne ständige Bedrohung zu ermöglichen.
Im Rahmen der Demonstration „Monitoring und Unterstützung von Gefahrguttransporten" wurden am 15.11.2011 die Projektergebnisse dem Fachpublikum vorgestellt. Rund 50 Teilnehmer waren der Einladung zur Veranstaltung im Hause der IHK Nürnberg für Mittelfranken gefolgt, um einen Überblick über Einsatzmöglichkeiten und Potenziale moderner Kommunikations- und Ortungstechnologien beim Gefahrgutmonitoring und bei der Rettungskräfteunterstützung zu erhalten.

Während eines Besuches von Vertretern der Aktiengesellschaft "Russische Raumfahrtsysteme" in Prien wurde die Kooperationsvereinbarung zur Realisierung des Projektes "Matrioschka" ausgearbeitet. Gemeinsam werden die Partner ein Überwachungssystem für gefährliche Gase realisieren. Dabei wird Satellitennavigation, Satellitenkommunikation, Erdbeobachtung sowie Nanotechnologie zum Einsatz kommen. proTime wird den GPS/Glonass Chipsatz der RSS in seine Systeme integrieren.

Während der grenzüberschreitenden Katastrophenschutzübung im Bereich Mellek/Steinpass wurde am 15.10.2011 die Alarmierung bei Gefahrgutunfällen und die Unterstützung der Einsatzkräfte demonstriert.